Prfende Meditation ber das Mandala und den grundlegenden Heruka

Darber hinaus gibt es den himmlischen Palast, der ein Quadrat mit vier Toren ist. Die Juwelen-Wnde haben fnf Schichten, von auen nach innen: wei, gelb, rot, grn und blau. Rund um den oberen Teil der Wnde ist eine rote Juwelen-Form, besetzt mit quadratischen, dreieckigen und anders geformten Juwelen. Darauf sind vier Schichten von goldenen Bndern. ber diesen, und darber hinaus ragend, sind Sparren, deren Enden die Formen von Seeungeheuern bilden, aus deren Mndern Perlenketten in voller und halber Lnge heraushngen. Darber hngt Sharpu, spezielle Juwelen-Dekorationen, an der Traufe aufgehngt. Oberhalb davon ist eine Brstung in der Form einer halben Lotosblte. Sie ist mit acht Sieges-Bannern und acht anderen Bannern, die alle in goldene Vasen gesetzt, und mit Sonnenschirmen auf den vier ueren Ecken geschmckt, sind.

Um den ueren Fu der Mauer verluft eine rote Leiste fr die wnschenswerten Objekte. Darauf stehen Gttinnen in verschiedenen Farben und Haltungen, die Darbringungen machen. An den ueren Ecken der Tren und Flure, sowie an den vier ueren und vier inneren Ecken des Palastes, sind Halbmonde, die auf roten Juwelen stehen, an der Oberseite mit Vajras geschmckt.

Auf der Vorderseite von jedem Eingang, auf quadratischen Sockeln, sind vier in Vasen gesetzte Sulen, die einen Torbogen mit elf Tieren sttzen. ber jedem Torbogen ist ein Dharma-Rad rechts von einem mnnlichen und links von einem weiblichen Hirsch flankiert. Rechts und links vor jedem Torbogen sind Wunsch-gewhrende Bume, welche die sieben wertvollsten Besitztmer eines Knigs tragen, in goldene Vasen gesetzt. In dem umgebenden Raum sind Siddhas, und aus Wolken erscheinen Gtter und Gttinnen, die Girlanden aus Blumen halten und Darbringungen machen, was alles erlesen schn macht.

Das Ganze ist umgeben von dem Schutzkreis des Zaunes mit Vajras von verschiedenen Gren und so weiter. Rund um den Schutzkreis sind fnf-farbige Vajra-Feuer, brennend wie Feuer des ons. Sie wirbeln gegen den Uhrzeigersinn, decken alle Richtungen ab - oben, unten und rundherum. Innerhalb von dem Schutzkreis sind die acht groen Leichensttten. In jedem Leichenfeld gibt es einen Baum, an dessen Fu ein Richtungs-Wchter sitzt. Auf der Spitze des Baumes gibt es einen regionalen Wchter, der mit der oberen Hlfte seines Krpers aus den Zweigen herausragt. Es gibt hier einen See, in dem ein Naga lebt, und ber jedem See gibt es eine Wolke. Es gibt jeweils einen Berg, auf dem sich ein weier Stupa befindet, und es gibt jeweils ein Weisheits-Feuer.

Innerhalb der Leichensttten leben wilde Vogelarten und Tiere wie Raben, Eulen, Geier, Wlfe, Schakale und Schlangen, die umher wandern; und Geister, wie die Geber des Schadens, Zombies und Kannibalen, Laute uernd wie 'Kili Kili'. Es gibt hier auch Yogis und Yoginis, wie diejenigen, die Errungenschaften erreicht haben, und Wissenshalter, die ihre Zusagen rein halten. Diese praktizieren alle einsgerichtet Herukas Pfad. Sie sind nackt, mit frei hngenden Haaren und mit fnf Mudras geschmckt. Sie halten die Hand-Trommeln, Schdel-Schalen und Khatangas und ihre Kronen sind mit Totenkpfen verziert. All die Wesen in den Leichenfeldern vermitteln dem Ort einen Sinn fr Wunder.

Im Inneren des himmlischen Palastes tragen acht Sulen Vajra-Balken, welche die Decke schmcken. Das Dach ist von einem Wappen berragt, worber sich ein kostbares Juwel und ein Vajra befinden. Die Decke und der Boden sind im Osten wei, im Norden grn, im Westen rot, im Sden gelb und in der Mitte blau. In der Mitte ist ein Lotus in verschiedenen Farben und ein Sonnen-Mandala.

Auf dem Sonnen-Mandala, in der Mitte von dem Lotos, erscheine ich als der Erhabene Heruka, mit einem dunkelblauen Krper und vier Gesichtern. Mein vorderes Gesicht ist dunkelblau, das linke Gesicht grn, das hintere Gesicht rot und das rechte Gesicht gelb. Jedes Gesicht hat drei Augen und einen Rosenkranz von fnf-zackigen Vajras auf der Stirn. Mein ausgestrecktes rechtes Bein steht mit der Laufflche auf dem Kopf des schwarzen Bhairawa, der vier Hnde hat. Seine ersten zwei Hnde werden zusammengepresst, die zweite rechte Hand hlt einen Damaru und die zweite linke Hand ein Schwert. Mein gebogenes linkes Bein steht mit der Laufflche auf der Brust der roten Kalarati, die vier Hnde hat. Ihre ersten beiden Hnde werden zusammengepresst und die anderen beiden halten eine Schdelschale und einen Khatanga. Beide Wesen unter meinen Fen haben ein Gesicht und drei Augen und sind mit fnf Mudras geschmckt.

Ich habe zwlf Arme. Die ersten beiden umarmen Vajravarahi, wobei meine rechte Hand einen fnf-zackigen Vajra und meine linke Hand eine Glocke hlt. Die nchsten beiden Hnde halten eine blutige, weie Elefanten-Haut ber meinen Rcken gestreckt, meine rechte Hand hlt das linke Vorderbein und meine linke Hand das linke Hinterbein. Beide Hnde sind in der Form der drohenden Mudra, mit den Spitzen der Finger ausgestreckt auf der Ebene der Augenbrauen. Meine dritte rechte Hand hlt eine Damaru, die vierte eine Axt, die fnfte ein gekrmmtes Messer und die sechste einen aufrechten Dreizack. Meine dritte linke Hand hlt einen Khatanga, markiert mit einem Vajra, die vierte eine Schdelschale voller Blut, die fnfte ein Vajra-Lasso und die sechste einen Kopf von Brahma mit vier Gesichtern.

Mein Haar ist in einem Knoten, markiert mit einem gekreuzten Vajra, gebunden. Jeder Kopf ist mit einer Krone aus fnf Schdeln, oben und unten mit einem Rosenkranz aus aufgereihten schwarzen Vajras, geschmckt. Auf der linken Seite von meiner Krone ist ein leicht geneigter Halbmond. Mein Gesichtsausdruck ndert sich und meine vier Stze von vier Reizhne sind entblt und erschreckend. Ich zeige neun Stimmungen: drei physikalische Stimmungen von Majesttisch, Heldentum und Bedrohung; drei verbale Stimmungen von Lachen, Zorn und Wildheit und drei geistige Stimmungen von Mitgefhl, Aufmerksamkeit und Gelassenheit. Ich trage als Untergewand ein Tigerfell, und eine lange Kette von fnfzig Menschenkpfen ist zusammen mit menschlichen Eingeweiden aufgereiht. Mit sechs Mudras geschmckt ist mein ganzer Krper mit Asche von menschlichen Knochen eingeschmiert.

Ich werde von der gesegneten Mutter, Vajravarahi, umarmt, die einen roten Krper, ein Gesicht, zwei Hnde und drei Augen hat. Sie ist nackt mit frei hngenden Haaren und trgt ein Untergewand, das aus Fragmenten von Schdeln gemacht ist. Ihre linke Hand umarmt den Hals des Vaters und hlt eine Schdelschale, die randvoll mit dem Blut der vier Maras ist. Ihre rechte Hand schwingt in der drohenden Mudra ein gekrmmtes Messer gegen die bsartigen Krfte der zehn Richtungen. Ihr Krper leuchtet mit einer Brillanz wie die von dem Feuer des ons. Ihre beiden Beine umklammern die Oberschenkel des Vaters. Sie ist die Natur von glckseligem groem Mitgefhl. Geschmckt mit fnf Mudras, trgt sie eine Krone aus fnf menschlichen Schdeln und eine Halskette aus fnfzig menschlichen Schdeln. Vater und Mutter stehen in der Mitte eines heftig lodernden Feuers der erhabenen Weisheit.
