Die Erklärung der tatsächlichen Praxis

Gleichzeitige Erzeugung der gesamten Unterstützung und der Unterstützung von dem Heruka-Körper-Mandala

Wir konzentrieren uns auf die Bedeutung der folgenden Worte aus der Sadhana:

Die groben Teile meines Körpers - der gereinigte Körper des grundlegenden Heruka - und die feinen Teile meines gereinigten Körpers - meine Kanäle und Tropfen - erscheinen in der Form von Samen-Silben. Diese wandeln sich alle vollständig und auf einmal in die gesamte Unterstützung und das unterstützte Körper-Mandala um. Dadurch bin ich Heruka, Vater und Mutter, die Natur meiner weißen und roten unzerstörbaren Tropfen. Ich bin von den Helden und Heldinnen der fünf Räder, der Natur von meinen Kanälen und Tropfen, umgeben. Ich wohne in der Mitte des himmlischen Palastes, der Natur von den groben Teilen meines Körpers.


Prüfung der Meditation von dieser Erzeugung

Diese besteht aus zwei Teilen:

Prüfen der Meditation auf die groben Teile unseres Körpers, erzeugt als Heruka's Mandala

Prüfen der Meditation auf die subtilen Teile unseres Körpers, die Kanäle und Tropfen, erzeugt als die Gottheiten


Prüfen der Meditation auf die groben Teile unseres Körpers, erzeugt als Heruka's Mandala

Die Grundlage für die Erzeugung des himmlischen Palastes von dem Heruka-Körper-Mandala sind die groben Körperteile von uns selbst, erzeugt als grundlegender Heruka. Wir erinnern uns im Detail wie folgt:

Unsere beiden Beine bildeten die Form eines Bogens, welcher sich in die Silbe YAM, den Samen von dem Wind-Mandala, umgewandelt hat; das Dreieck an unserem geheimen Ort verwandelte sich in die Silbe RAM, der Samen von dem Feuer-Mandala; unser runder Bauch verwandelte sich in die Silbe BAM, den Samen von dem Wasser-Mandala; unsere quadratische Brust verwandelte sich in die Silbe LAM, den Samen von dem Erd-Mandala; unsere Wirbelsäule verwandelte sich in die Silbe SUM, den Samen von dem göttlichen Berg Meru; die zweiunddreißig Kanäle auf unsere Krone verwandelten sich in die Silbe PAM, den Samen von dem göttlichen Lotos und der Stamm unseres Körpers verwandelte sich in die Silbe DHRUM, den Samen von dem himmlischen Palast.

Diese sieben Silben, in ihrer Natur Heruka's allwissende Weisheit, verwandelten sich, eine auf der anderen, in das bogenförmige Wind-Mandala, das dreieckige Feuer-Mandala, das kreisförmige Wasser-Mandala, das quadratische Erd-Mandala, den göttlichen Berg Meru, den göttlichen Lotos und den quadratischen himmlischen Palast mit vier gleichen Seiten, das Mandala von Heruka, exquisit schön mit Verzierungen wie den Juwelen-Formen und Perlenketten. Diese sieben entstanden gleichzeitig, vollständig und alle auf einmal. Über diese hinaus war der Schutz-Kreis, der von acht Leichenfeldern umgeben war.

Bei der Erzeugung von dem himmlischen Palast aus dem Körper-Mandala, stellten wir uns vor, dass sich der himmlische Palast aus dem äußeren Mandala (dem Mandala von dem grundlegenden Heruka) in das Körper-Mandala auflöst. Der Schutz-Kreis und die Leichenfelder blieben jedoch nach wie vor für das äußere Mandala und das Körper-Mandala erhalten. Obwohl der himmlische Palast aus dem Körper-Mandala in seiner Natur unterschiedlich zu dem äußeren Mandala ist, ist es genau das Gleiche in seinem Aspekt.


Prüfen der Meditation auf die subtilen Teile unseres Körpers, die Kanäle und Tropfe, erzeugt als die Gottheiten

Wir erinnern uns im Detail wie folgt:

Zur gleichen Zeit wie wir die groben Teile unseres Körpers als Heruka's Mandala erzeugten, erzeugten wir die subtilen Teile unseres Körpers, wie die zweiundsechzig Gottheiten von dem Körper-Mandala. Dadurch sind die Unterstützung von dem Mandala und die unterstützten Gottheiten von dem Körper-Mandala gleichzeitig entstanden, vollständig und alle auf einmal.

Wir stellten uns das weiße Bodhichitta in der Mitte unseres Herz-Kanal-Rades als einen Tropfen in der Größe eines Senfkorns vor, wovon der Aspekt von der Silbe HUNG ausging, die sich dann in den Erhabenen Glorreichen Heruka, mit vier Gesichtern, zwölf Armen, und so weiter, verwandelte. An unserem Bauchnabel, ging das rote Tummo-Feuer in der Form eines roten Tropfens aus, dem Aspekt der Silbe BAM, die sich dann in die Erhabene Mutter Vajravarahi umgewandelt hat. Als die Natur der roten und weißen Tropfen, trafen sich Heruka und Vajrayogini in der Mitte des himmlischen Palastes und traten in die Umarmung ein.

Die vier Blütenblätter von dem Herze-Kanal-Rad in den vier Himmelsrichtungen, welche die Pfade für die Winde der vier Elemente sind, erschienen in dem Aspekt der Buchstaben LAM, MAM, PAM und TAM im Uhrzeigersinn, beginnend im Osten. Diese verwandelten sich gegen den Uhrzeigersinn, beginnend im Osten (vor uns), in die dunkelblaue Dakini; im Norden (links von uns) in die grüne Lama; im Westen (hinter uns) in die rote Khandarohi und im Süden (zu unserer Rechten) in die gelbe Rupini. Diese hatten jeweils ein Gesicht mit drei Augen und entblößten Zähne und waren nackt mit frei herabfallenden Haaren. Sie hatten jeweils zwei Hände, die rechte hielt ein gebogenes Messer und die linke eine Schädelschale, mit einem Khatanga in der Beuge ihres linken Ellenbogens gehalten. Sie standen mit ihrem rechten Bein ausgestreckt und waren mit fünf Mudras geschmückt. Sie trugen eine Krone aus fünf menschlichen Schädeln und eine lange Kette aus fünfzig menschlichen Schädeln. Die vier Blütenblätter von dem Herz-Kanal Rad erschienen in den Zwischenrichtungen unter dem Aspekt von vier Schädelschalen, randvoll mit fünf Nektaren.

Die vier Yoginis in den vier Himmelsrichtungen werden manchmal als die 'Göttinnen der vier Elemente' bezeichnet, weil sie von den Pfaden für die Winde der vier Elemente erscheinen. Die visualisierten Schädelschalen in den Zwischenrichtungen symbolisieren die Göttinnen der vier Darbringungen: Rupavajra-Göttinnen, Gandhavajra-Göttinnen, Rasavajra-Göttinnen und Parshavajra-Göttinnen. Diese Opfergöttinnen in der Form von vier Schädelschalen, randvoll mit fünf Nektaren, entstanden aus den vier Zwischenkanal-Blütenblättern des Herz-Kanal-Rades. Diese Kanäle werden als die 'Vier Kanal-Blütenblätter der Darbringungen' bezeichnet, weil sie die Pfade für die Winde der vier mit Substanzen sind: Form, Geruch, Geschmack und Berührung. Wie wir die Pfade für die Winde der vier Elemente und die Pfade für die Winde der vier Darbringungs-Substanzen durch die Meditation und Rezitation von dem Heruka-Körper-Mandala reinigen, reinigen wir auch die inneren Winde, die durch diese Pfade fließen - diese Winde unterstützen unsere vier Elemente und vier umgewandelten Elemente von Form, Geruch, Geschmack und Berührung. Als Folge erleben wir alle Phänomene, wie unsere Umwelt, unsere Freuden und unseren Körper und Geist als rein.

Die zentrale Gottheit Heruka, Vater und Mutter, und die vier Yoginis in den vier Himmelsrichtungen sind als die 'Gottheiten des großen Glücks-Rades' bekannt. Um sie herum sind die Gottheiten des Herz-Rades, des Rede-Rades, des Körper-Rades und des Verpflichtungs-Rades.

Wir betrachteten wie folgt:

Die vierundzwanzig Orte unseres Körpers waren: der Haaransatz, die Krone, das rechte Ohr, die Rückseite des Halses, das linke Ohr, der Punkt zwischen den Augenbrauen, die beiden Augen, die beiden Schultern, die beiden Achselhöhlen, die beiden Brüste, der Nabel, die Nasen-Spitze, der Mund, die Kehle, das Herz, die beiden Hoden, die Spitze des Geschlechtsorgans, der After, die beiden Schenkel, die beiden Waden, die acht Finger und acht Zehen, die Oberseiten der Füße, die zwei Daumen und die zwei großen Zehen und die beiden Knie. Diese wurden gleichzeitig in die jeweiligen Buchstaben umgewandelt

PU DZA OO AH GO RA DE MA / KA OH TRI KO KALA KA HI / TRE GRI SOO SU NASI MA KU

und diese wurden in die vierundzwanzig Orte von Heruka, in der Form von vierundzwanzig blütenblatt-förmigen Speichen der drei Räder, umgewandelt.

Diese waren im Osten Puliramalaya, im Norden Dzalandhara, im Westen Odiyana, im Süden Arbuta, im Südosten Godawari, im Südwesten Rameshori, im Nordwesten Dewikoti und im Nordosten Malawa. Dieses waren die acht Plätze von den Gottheiten des Herz-Rades.

Um diese herum waren im Osten Kamarupa, im Norden Ote, im Westen Trishakune, im Süden Kosala, im Südosten Kalinga, im Südwesten Lampaka, im Nordwesten Kancha und im Nordosten Himalaya. Dieses waren die acht Plätze von den Gottheiten des Rede-Rades.

Um diese herum waren im Osten Pretapuri, im Norden Grihadewata, im Westen Shauraktra, im Süden Suwanadvipa, im Südosten Nagara, im Südwesten Sindhura, im Nordwesten Mar, und im Nordosten Kuluta. Dieses waren die acht Plätze der Gottheiten des Körper-Rades.

Wir sollten davon überzeugt sein, dass die gereinigten vierundzwanzig Orte des eigenen Körpers als die vierundzwanzig heiligen Orte von Heruka erscheinen werden. Die Kanäle der vierundzwanzig Orte unseres Körpers, jeweils unter dem Aspekt eines Buchstabens BAM, verwandeln sich in die vierundzwanzig Heldinnen, und die Tropfen innerhalb der vierundzwanzig Kanäle, jeweils unter dem Aspekt der Silbe HUNG, verwandeln sich in die vierundzwanzig Helden.

Wir betrachteten wie folgt:

Deshalb wurde am Herz-Rad, auf der östlichen Speiche, Puliramalaya, die Natur von meinem Haaransatz, zu Khandakapala und Partzandi. Auf der nördlichen Speiche wurde Dzalandhara, die Natur von dem Ort meiner Krone, zu Mahakankala und Tzandriakiya. Auf der westlichen Speiche wurde Odiyana, die Natur von dem Ort meines rechten Ohres, zu Kankala und Parbhawatiya. Auf der südlichen Speiche wurde Arbuta, die Natur von der Rückseite meines Nackens, zu Vikatadamshtri und Mahanasa. Auf der südöstlichen Speiche wurde Godawari, die Natur von dem Ort meines linken Ohres, zu Suraberi und Biramatiya. Auf der südwestlichen Speiche wurde Rameshori, die Natur von der Stelle des Punktes zwischen den Augenbrauen, zu Amitabha und Karwariya. Auf der nordwestlichen Speiche wurde Dewikoti, die Natur von dem Ort meiner beiden Augen, zu Vajraprabha und Lamkeshoriya. Auf der nordöstlichen Speiche wurde Malawa, die Natur von dem Ort meiner beiden Schultern, zu Vajradeha und Drumatzaya. Alle Gottheiten des Herz-Rades hatten blau gefärbte Körper und wurden als die 'Helden und Heldinnen der Vajra-Geist-Familie' bekannt.

In dem Rede-Rad, auf der östlichen Speiche, wurde Kamarupa, die Natur der Orte von meinen beiden Achselhöhlen, zu Ankuraka und Airawatiya. Auf der nördlichen Speiche wurde Ote, die Natur von den Orten meiner beiden Brüste, zu Vajrajatila und Mahabhairawi. Auf der westlichen Speiche wurde Trishakune, die Natur von dem Ort meines Nabels, zu Mahavira und Bayubega. Auf der südlichen Speiche wurde Kosala, die Natur von der Stelle meiner Nasen-Spitze, zu Vajrahumkara und Surabhakiya. Auf der südöstlichen Speiche wurde Kalinga, die Natur des Ortes von meinem Mund, zu Subhadra und Shamadewi. Auf der südwestlichen Speiche wurde Lampaka, die Natur von dem Ort meiner Kehle, zu Vajrabhadra und Suwatre. Auf der nordwestlichen Speiche wurde Kancha, die Natur von dem Ort meines Herzens, zu Mahabhairawa und Hayakarna. Auf der nordöstlichen Speiche wurde Himalaya, die Natur von dem Ort meiner beiden Hoden, zu Virupaksha und Khaganana. Alle Gottheiten des Rede-Rades hatten rote Körper und wurden als die 'Helden und Heldinnen der Vajra-Rede-Familie' bekannt.

In dem Körper-Rad auf der östlichen Speiche, wurde Pretapuri, die Natur der Stelle auf der Spitze meines Geschlechtsorgans, zu Mahabala und Tzatrabega. Auf der nördlichen Speiche wurde Grihadewata, die Natur von dem Ort von meinem Anus, zu Ratnavajra und Khandarohi. Auf der westlichen Speiche wurde Shauraktra, die Natur von den Orten meiner beiden Oberschenkel, zu Hayagriva und Shaundini. Auf der südlichen Speiche wurde Suwanadvipa, die Natur von den Orten meiner beiden Waden, zu Akashagarbha und Tzatrawarmini. Auf der südöstlichen Speiche wurde Nagara, die Natur von den Orten meiner acht Finger und acht Zehen, zu Shri Heruka und Subira. Auf der südwestlichen Speiche wurde Sindhura, die Natur von den Orten der Spitzen meiner Füße, zu Pamanarteshvara und Mahabala. Auf der nordwestlichen Speiche wurde Maru, die Natur von den Orten meiner beiden Daumen und den großen Zehen, zu Vairochana und Tzatrawartini. Auf der nordöstlichen Speiche wurde Kuluta, die Natur von den Orten meiner beiden Knie, zu Vajrasattva und Mahabire. Alle Gottheiten des Körper-Rades hatten weiße Körper und wurden als die 'Helden und Heldinnen der Vajra-Körper-Familie' bekannt.

Alle diese Helden und Heldinnen hatten ein Gesicht, zwei Hände und drei Augen, und ihre Köpfe waren mit einer Krone aus fünf menschlichen Schädeln geschmückt. Die Helden hielten einen Vajra und eine Glocke und umarmten ihre Gefährtin. Ihr Haar wurde in einem Knoten gebunden, verziert mit einem Vajra und einem Halbmond. Sie hatten einen Rosenkranz aus Vajras auf der Stirn und waren mit sechs Mudras geschmückt. Sie trugen eine lange Kette aus fünfzig menschlichen Köpfen und einem unteren Kleidungsstück aus einem Tigerfell, standen sie mit ihrem rechten Bein ausgestreckt. Die Heldinnen hielten ein gekrümmtes Messer und eine Schädelschale, und waren mit den Helden in einer Umarmung verschlungen. Sie trugen ein Untergewand, gemacht aus Schädel-Fragmenten, und eine Halskette aus fünfzig menschlichen Schädeln und waren mit fünf Mudras geschmückt.

Die acht Tore der Sinne waren: die Wurzel der Zunge, der Nabel, das Geschlechtsorgan, der Anus, der Punkt zwischen den Augenbrauen, die beiden Ohren, die beiden Augen und die beiden Nasenlöcher.

Die Kanäle der acht Tore, jeweils unter dem Aspekt einer HUNG-Silbe, wurden in die acht Heldinnen von dem Verpflichtungs-Rad umgewandelt. Wir visualisierten diese Göttinnen rund um die Gottheiten des Körper-Rades. Im Osten war die dunkelblaue Kakase, im Norden die grüne Ulukase, im Westen die rote Shonase, im Süden die gelbe Shukarase, im Süd-Osten Yamadhati, die auf der rechten Seite blau und auf der linken Seite gelb war; im Süd-Westen Yamaduti, die auf der rechten Seite gelb und auf der linken Seite rot war; im Nord-Westen Yamadangtrini, die auf der rechten Seit rot und auf der linken Seite grün war und im Nord-Osten Yamamatani, die auf der rechten Seite grün und auf der linken Seite blau war. Diese Heldinnen hatten ein Gesicht und zwei Hände, die ein gekrümmtes Messer und eine Schädelschale hielten und in der Beuge ihres linken Ellenbogens befand sich ein Khatanga. Sie waren mit fünf Mudras geschmückt und standen, mit ihrem rechten Bein ausgestreckt, auf einem Leichen-Sitz. Sie trugen eine Krone aus fünf menschlichen Schädel und eine lange Kette aus fünfzig menschlichen Schädeln.

Wir sollten davon überzeugt sein, dass die Kanäle gereinigt sind und die Tropfen von unserem eigenen Körper als die zweiundsechzig Gottheiten von Heruka's Mandala erscheinen. Zusammenfassend sind um den Rand des Mandala's die acht großen Leichenfelder, innerhalb davon ist der Schutz-Kreis, darin ist der himmlische Palast, die Natur der groben Teile unseres gereinigten Körpers und innerhalb von diesem sind die Gottheiten der fünf Räder, die Natur der subtilen Teile unseres gereinigten Körpers. Durch das ständige Meditieren auf das unterstützende Mandala und die unterstützenden Gottheiten auf das in dieser Weise erzeugte Heruka-Körper-Mandala, werden unsere Kanäle und Tropfen nach und nach von den Helden und Heldinnen gesegnet. Deshalb fließen alle Winde durch die Kanäle der acht Tore, nach innen sammelnd, gefolgt von den Winden, die durch die Kanäle der vierundzwanzig Orte fließen. Schließlich sammeln sich alle unseren inneren Winde in dem Zentral-Kanal und lösen sich in den weißen und roten unzerstörbaren Tropfen in unserem Herzen auf, wodurch wir spontane große Glückseligkeit und Leerheit erfahren.
