Darbringungen zu den überirdischen Feuer-Gottheiten
Diese besteht aus drei Teilen:
- Erzeugen des himmlischen Palastes und der Sitze im Herzen der Feuergottheit
- Erzeugen der Gottheiten auf ihren Plätzen
- Die Stufen der Darbringungen an die Gottheiten
Erzeugen von dem himmlischen Palast und dem Sitz am Herzen der Feuer-Gottheit
In der Mitte eines lodernden Feuer-Mandala's, kommt von DHRUM, am Herzen der Feuergottheit, ein himmlischer Palast, der ein Quadrat mit vier Eingängen ist. Die Juwelen-Wände haben fünf Schichten in den Farben weiß, gelb, rot, grün und blau von außen nach innen. Rund um den oberen Teil der Wand ist ein rotes Juwelen-Formteil, besetzt mit quadratischen, dreieckigen und anderen Formen von Edelsteinen. Darüber sind vier Schichten aus goldenen Bändern. Über diesen und darüber hinausragend, sind Sparren, deren Enden die Formen von Seeungeheuer bilden, mit ganzen und halblangen Perlenketten, die aus ihrem Mund hängen. Über diesen hängt Sharpu, eine besondere Juwelen-Dekoration, von der Traufe herab. Oberhalb davon ist eine Brüstung in der Form von halben Lotosblüten. Sie ist mit acht Sieges-Bannern und acht anderen Bannern, die alle in goldene Vasen gesetzt sind, und Sonnenschirme auf den vier äußeren Ecken, geschmückt.
Um den äußeren Fuß der Mauer verläuft eine rote Leiste für die wünschenswerten Objekte. Darauf stehen Göttinnen von verschiedenen Farben und Haltungen, die Darbringungen machen. An den äußeren Ecken der Tore und Flure, sowie an den vier äußeren und vier inneren Ecken des Palastes, stehen Halbmonde, auf welchen sich rote Juwelen, an der Oberseite mit Vajras geschmückt, befinden.
Auf der Vorderseite von jedem Eingang stützen, auf quadratischen Sockeln, vier Säulen in Vasen gestellt, einen quadratischen Torbogen mit elf Tieren. Über jedem Torbogen ist ein Dharma-Rad, rechts und links von einem männlichen und einem weiblichen Hirsch flankiert. Rechts und links vor dem jeweiligen Torbogen, in goldene Vasen gestellt, sind Wunsch-Gewährende Bäume, welche die sieben wertvollsten Besitztümer eines Königs tragen. In dem umgebenden Raum sind Siddhas und aus Wolken hervorgehend sind Darbringungs-Götter und -Göttinnen, die Blumen-Girlanden halten, was alles exquisit schön macht.
Darüber hinaus ist der Schutzkreis des Zaunes aus Vajras mit verschiedenen Größen und so weiter. Rund um den Schutzkreis sind fünf-farbige Vajra-Flammen, brennend wie das Feuer des Äon's. Sie wirbeln gegen den Uhrzeigersinn, decken alle Richtungen ab - oben, unten und rundherum. Darüber hinaus gibt es die acht großen Leichenstätten. In jedem Leichenfeld gibt es einen Baum, an dessen Fuß ein Richtungs-Wächter sitzt. An der Spitze des Baumes gibt es einen regionalen Wächter, der mit der oberen Hälfte seines Körpers aus den Zweigen ragt. Es gibt einen See, in dem ein Naga lebt, und über jedem See gibt es eine Wolke. Es gibt einen Berg, auf dem sich oben ein weißer Stupa befindet, und es gibt ein Weisheits-Feuer.
In den ganzen Leichenstätten wandern wildlebende Vogelarten und Tiere, wie Raben, Eulen, Geier, Wölfe, Schakale und Schlangen herum; und Geister, wie Schadens-Geber, Zombies und Kannibalen äußern den Klang 'Kili Kili'. Es gibt hier auch Yogis und Yoginis, wie diejenigen, die Errungenschaften erreicht haben, und Wissenshalter, die ihre Zusagen rein halten. Diese praktizieren alle einsgerichtet Heruka's Pfad. Sie sind nackt, mit frei hängenden Haaren, und mit fünf Mudras geschmückt. Sie halten die Hand-Trommeln, Schädelschalen und Khatangas, und ihre Kronen sind mit Totenköpfen verziert. All die Wesen, die sich in den Leichenfeldern aufhalten, vermitteln dem Ort einem Sinn für Wunder.
Im Inneren des himmlischen Palastes tragen acht Säulen Vajra-Balken, welche die Decke schmücken. Das Dach wird an seinem Scheitelpunkt von einem kostbaren Juwel und einem Vajra überragt. Innerhalb des himmlischen Palastes sind an den vier Toren und an den vier Ecken acht Leichen-Sitze. Darin ist der Kreis von dem weißen Körper-Rad mit acht Speichen und einem Rosenkranz aus Rädern an seinem Rand. Darin ist das rote Rede-Rad mit acht Speichen und einem Rosenkranz aus Lotusblumen an seinem Rand. Darin ist das blaue Herz-Rad mit acht Speichen und einem Rosenkranz aus Vajras an seinem Rand. In seiner Mitte ist das große Rad der Glückseligkeit, ein achtblättriger Lotos in verschiedenen Farben, mit einem Rosenkranz aus gebogenen Messern an seinem Rand.
So visualisieren Sie deutlich den himmlischen Palast und die Sitze.
Erzeugen der Gottheiten an ihren Plätzen
Auf dem zentralen Sonnensitz erscheinen HUNG BAM; auf den Lotosblütenblättern der vier Himmelsrichtungen von dem Rad der großen Glückseligkeit RIM RIM LIM LIM; auf den acht Speichen von dem Herz-Rad KAM KHAM GAM GHAM NGAM TSAM TSHAM DZAM; auf den acht Speichen von dem Rede-Rad DZHAM NYAM TrAM THrAM DrAM DHrAM NAM TAM; auf den acht Speichen des Körper-Rades THAM DAM DHAM NAM PAM PHAM BAM BHAM, und an den vier Toren und vier Ecken YAM RAM LAM WAM SHAM KAM SAM HAM.
Diese wandeln sich vollständig um und auf dem zentralen Sonnensitz entsteht der Glorreiche Heruka, mit einem dunkelblauen Körper und vier Gesichtern. Das Haupt-Gesicht ist dunkelblau, das linke Gesicht grün, das hintere Gesicht rot und das rechte Gesicht gelb. Jedes Gesicht hat drei Augen und einen Rosenkranz von fünfzackigen Vajras auf der Stirn. Sein rechtes Bein ist ausgestreckt und tritt auf den Kopf von dem schwarzen Bhairawa, der vier Hände hat. Die ersten beiden Hände sind zusammengelegt, die zweite rechte Hand hält ein Damaru und die zweite linke Hand ein Schwert. Sein linkes gebeugtes Bein tritt auf die Brust der roten Kalarati, die vier Hände hat. Die ersten beiden Hände sind zusammengelegt und die anderen beiden Hände halten eine Schädelschale und einen Khatanga. Beide Wesen unter seinen Füßen haben ein Gesicht und drei Augen, und sind mit fünf Mudras geschmückt.
Er hat zwölf Arme. Die ersten beiden Arme umarmen Vajravarahi, wobei er in seiner rechten Hand einen fünfzackigen Vajra und in seiner linken Hand eine Glocke hält. Die nächsten beiden Hände halten eine blutige, weiße Elefantenhaut über den Rücken gestreckt, die rechte Hand hält das linke Vorderbein und die linke Hand das linke Hinterbein. Diese beiden Hände sind in der drohenden Mudra gehalten, mit den Spitzen der ausgestreckten Finger auf der Ebene der Augenbrauen. Seine dritte rechte Hand hält eine Damaru, die Vierte eine Axt, die Fünfte ein gekrümmtes Messer und die Sechste einen aufgerichteten Dreizack. Seine dritte linke Hand hält einen Khatanga, markiert mit einem Vajra, die Vierte eine Schädelschale voller Blut, die Fünfte eine Vajra-Schlinge und die sechste einen Kopf mit vier Gesichtern von Brahma.
Sein Haar ist in einem Knoten, markiert mit einem gekreuzten Vajra, gebunden. Jeder Kopf ist mit einer Krone aus fünf Schädeln, oben und unten zusammen mit einem Rosenkranz aus aufgereihten schwarzen Vajras, geschmückt. Auf der linken Seite seiner Krone ist ein leicht geneigter Halbmond. Sein Gesichtsausdruck ändert sich und seine vier Sätze von vier Reißzähne sind entblößt und erschreckend. Er zeigt neun Stimmungen: drei physikalische Stimmungen von majestätisch, heldenhaft und bedrohlich; drei verbale Stimmungen von Lachen, Zorn und Wildheit und drei geistige Stimmungen von Mitgefühl, Aufmerksamkeit und Gelassenheit. Er trägt ein Untergewand aus einem Tigerfell und eine lange Kette von fünfzig Menschenköpfen, zusammen mit menschlichen Eingeweiden aufgereiht. Geschmückt mit sechs Mudras, ist sein ganzer Körper mit Asche von menschlichen Knochen eingeschmiert.
Der Erhabene wird von der göttlichen Mutter, Vajravarahi, die einen roten Körper, ein Gesicht, zwei Hände und drei Augen hat, umarmt. Sie ist nackt mit frei hängenden Haaren und trägt ein Untergewand, gemacht aus Fragmenten des Schädels. Ihre linke Hand umarmt den Hals des Vaters und hält eine Schädelschale, randvoll mit dem Blut der vier Maras. Ihre rechte Hand schwingt in der drohenden Mudra ein gekrümmtes Messer gegen die bösartigen Kräfte der zehn Richtungen. Ihr Körper leuchtet mit einer Brillanz wie von dem Feuer des Äon's. Ihre beiden Beine umklammern die Oberschenkel des Vaters. Sie ist die Natur von dem glückseligen großen Mitgefühl. Geschmückt mit fünf Mudras, trägt sie eine Krone aus fünf menschlichen Schädeln und eine Halskette aus fünfzig menschlichen Schädeln.
Auf dem östlichen Blütenblatt von dem Lotus ist die dunkelblaue Dakini, auf dem nördlichen Blütenblatt die grüne Lama, auf dem westlichen Blütenblatt die rote Khandarohi und auf dem südlichen Blütenblatt die gelbe Rupini. Diese haben jeweils ein Gesicht mit drei Augen und entblößten Zähnen, und sind nackt, mit frei hängenden Haaren. Sie haben jeweils zwei Hände, die rechte hält ein gekrümmtes Messer und die linke eine Schädelschale, mit einem Khatanga in der Beuge ihres linken Ellenbogens gelehnt. Sie stehen mit ihrem rechten Bein ausgestreckt und sind mit fünf Mudras geschmückt. Sie tragen eine Krone aus fünf menschlichen Schädeln und eine lange Kette aus fünfzig menschlichen Schädeln. Auf den vier Zwischenblüten sind Schädelschalen, randvoll mit fünf Nektaren.
Im Herz-Rad an der östlichen Speiche, Puliramalaya, sind Khandakapala und Partzandi; an der nördlichen Speiche, Dzalandhara, sind Mahakankala und Tzandriakiya; an der westlichen Speiche, Odiyana, sind Kankala und Parbhawatiya; an der südlichen Speiche, Arbuta, sind Vikatadamshtri und Mahanasa; an der Feuer-Speiche, Godawari, sind Suraberi und Biramatiya; an der Frei-von-Wahrheit-Speiche, Rameshori, sind Amitabha und Karwariya; an der Wind-Speiche, Dewikoti, sind Vajraprabha und Lamkeshoriya und an der machtvollen Speiche, Malawa, sind Vajradeha und Drumatzaya.
Im Rede-Rad an der östlichen Speiche, Kamarupa, sind Ankuraka und Airawatiya; an der nördlichen Speiche, Ote, sind Vajrajatila und Mahabhairawi; an der westlichen Speiche, Trishakune, sind Mahavira und Bayubega; an der südlichen Speiche, Kosala, sind Vajrahumkara und Surabhakiya; an der Feuer-Speiche, Kalinga, sind Subhadra und Shamadewi, an der Frei-von-Wahrheit-Speiche, Lampaka, sind Vajrabhadra und Suwatre; an der Wind-Speiche, Kancha, sind Mahabhairawa und Hayakarna und an der machtvollen Speiche, Himalaya, sind Virupaksha und Khaganana.
Im Körper-Rad an der östlichen Speiche, Pretapuri, sind Mahabala und Tzatrabega; an der nördlichen Speiche, Grihadewata, sind Ratnavajra und Khandarohi; an der westlichen Speiche, Shauraktra, sind Hayagriva und Shaundini; an der südlichen Speiche, Suwanadvipa, sind Akashagarbha und Tzatrawarmini; an der Feuer-Speiche, Nagara, sind Shri Heruka und Subira; an der Frei-von-Wahrheit-Speiche, Sindhura, sind Pämanarteshvara und Mahabala; an der Wind-Speiche, Maru, sind Vairochana und Tzatrawartini und an der machtvollen Speiche, Kuluta, sind Vajrasattva und Mahabire.
Alle vierundzwanzig Helden, wie Khandakapala, haben ein Gesicht, zwei Hände und drei Augen; und ihre Köpfe sind mit einer Krone aus fünf menschlichen Schädeln geschmückt. Sie halten einen Vajra und eine Glocke, und umarmen ihre Gefährtin. Ihr Haar ist in einem Knoten gebunden, verziert mit einem Vajra und einem Halbmond. Sie haben einen Rosenkranz aus Vajras auf der Stirn und sind mit sechs Mudras geschmückt. Eine lange Kette aus fünfzig menschlichen Köpfen und ein unteres Kleidungsstück aus einem Tigerfell tragend, stehen sie mit ihrem rechten Bein ausgestreckt.
Alle vierundzwanzig Heldinnen, wie Partzandi, haben ein Gesicht, zwei Hände und drei Augen, die rot sind und wie Feuer lodern. Ihre rechte Hand, in einer bedrohlichen Mudra angehoben, hält ein gekrümmtes Messer und ihre linke Hand, die den Hals des Vaters umarmt, hält eine Schädelschale, gefüllt mit dem Blut der vier Maras. Ihre beiden Beine umklammern die Oberschenkel des Vaters. Ein Untergewand aus Fragmenten des Schädels, eine Krone aus fünf menschlichen Schädeln und eine Halskette aus fünfzig menschlichen Schädeln tragend, haben sie frei hängende Haare und sind mit fünf Mudras geschmückt.
Rund um die Gottheiten von dem Körper-Rad sind auf Leichen-Sitzen: im Osten die dunkelblaue Kakase; im Norden die grüne Ulukase; im Westen die rote Shonase; im Süden die gelbe Shukarase; auf der Feuer-Leiche sitzt Yamadhati, die auf der rechten Seite blau und auf der linken Seite gelb ist; auf der Frei-von-Wahrheit-Leiche sitzt Yamaduti, die auf der rechten Seite gelb und auf der linken Seite rot ist; auf der Wind-Leiche sitzt Yamadangtrini, die auf der rechten Seite rot und auf der linken Seite grün ist und auf der machtvollen Leiche sitzt Yamamatani, die auf der rechten Seite grün und auf der linken Seite blau ist.
Diese Heldinnen haben ein Gesicht mit drei Augen und entblößten Zähnen, und sind nackt mit frei hängenden Haaren. Sie haben zwei Hände, die rechte hält ein gebogenes Messer und die linke eine Schädelschale und ein Khatanga lehnt in der Beuge ihres linken Ellenbogens. Sie sind mit fünf Mudras geschmückt und stehen mit ihrem rechten Bein ausgestreckt. Sie tragen eine Krone aus fünf menschlichen Schädel und eine lange Kette aus fünfzig menschlichen Schädeln.
Eine Masse von weißem Licht strahlt aus den Körpern aller Gottheiten.
Anlegen der Rüstung
Von den weißen Silben OM HA am Herzen der Haupt-Gottheit erscheint der weiße Vajrasattva mit drei Gesichtern - weiß, rot und schwarz, und sechs Armen. Seine drei rechten Hände halten einen Vajra, eine Damaru und einen Kopf; und seine drei linken Hände halten eine Glocke, eine Schädelschale und einen Khatanga. Er umarmt Varahi.
Von den gelben Silben NAMA HI an seinem Kopf erscheint der gelbe Vairochana mit einem Gesicht und vier Armen. Seine beiden rechten Hände halten ein Rad und eine Damaru, und seine beiden linken Hände halten eine Glocke und eine Schädelschale, zusammen mit einem Khatanga. Er umarmt Yamani.
Von den roten Silben SOHA HU an seiner Krone erscheint der rote Pämanarteshvara mit einem Gesicht und vier Armen. Seine beiden rechten Hände halten einen Lotos und eine Damaru, und seine beiden linken Hände halten eine Glocke und eine Schädelschale, zusammen mit einem Khatanga. Er umarmt Mohani.
Von dem schwarzen Silben BOKE HE auf seinen beiden Schultern erscheint der schwarze Heruka mit einem Gesicht und vier Armen. Seine beiden rechten Hände halten einen Vajra und eine Damaru, und seine zwei linken Hände halten eine Glocke und eine Schädelschale, zusammen mit einem Khatanga. Er umarmt Sachalani.
Von den orangen Silben HUNG HUNG HO an seinen beiden Augen erscheint ein oranger Vajrasurya mit einem Gesicht und vier Armen. Seine beiden rechten Hände halten ein Juwel und eine Damaru, und seine beiden linken Hände halten eine Glocke und eine Schädelschale, zusammen mit einem Khatanga. Er umarmt Samtrasani.
Von den grünen Silben PHAT HAM an seiner Stirn, erscheint durch die Natur der körperlichen Kraft aller seiner Glieder, der grüne Paramashawa mit einem Gesicht und vier Armen. Seine beiden rechten Hände halten ein Schwert und eine Damaru, und seine beiden linken Hände halten eine Glocke und eine Schädelschale, zusammen mit einem Khatanga. Er umarmt Chandika.
Vajrasattva steht auf einem Mond-Mandala und hat eine Aura von Mondlicht. Die anderen Fünf stehen auf Sonnen-Mandalas und haben eine Aura des Sonnenlichts. Alle sechs Helden haben ein Gesicht und drei Augen, und sind mit sechs Mudras geschmückt. Eine Krone aus fünf menschlichen Schädeln, eine lange Kette aus fünfzig menschlichen Köpfen und ein unteres Kleidungsstück aus einem Tigerfell tragend, stehen sie mit ihrem rechten Bein ausgestreckt.
Von den roten Silben OM BAM am Nabel der Lady von der Haupt-Gottheit erscheint eine rote Vajravarahi mit drei Gesichtern - rot, blau und grün - und sechs Armen. Ihre drei rechten Hände halten ein gekrümmtes Messer, einen Kopf von Brahma und einen Eisenhaken; und ihre drei linken Hände halten eine Schädelschale, einen Khatanga und eine Schlinge. Sie umarmt Vajrasattva.
Von den blauen Silben HAM YOM an ihrem Herzen erscheint eine blaue Yamani, die Vairochana umarmt; von den weißen Silben HRIM MOM an ihrer Kehle eine weiße Mohani, die Pämanarteshvara umarmt, von den gelben Silben HRIM HRIM auf ihrem Kopf eine gelbe Sachalani, die Heruka umarmt; von den grünen Silben HUNG HUNG auf ihrer Krone eine grüne Samtrasani, die Vajrasurya umarmt und von den rauchfarbenen Silben PHAT PHAT an ihrer Stirn, durch der Natur der körperlichen Kraft aller ihrer Glieder, eine rauchfarbene Chandika, die Paramashawa umarmt.
Mohani steht auf einem Mond-Mandala und hat eine Aura von Mondlicht. Die anderen Fünf stehen auf Sonnen-Mandalas und haben eine Aura des Sonnenlichts. Alle sechs Heldinnen haben ein Gesicht und drei Augen und sind mit fünf Mudras geschmückt. Sie haben vier Arme, ihre beiden rechten Hände halten eine Damaru und ein gekrümmtes Messer; und ihre zwei linken Hände halten eine Glocke und eine Schädelschale, zusammen mit einem Khatanga. Eine Krone aus fünf menschlichen Schädeln und eine lange Kette aus fünfzig menschlichen Schädeln tragend, sind sie nackt mit frei hängenden Haaren und stehen mit ihrem rechten Bein ausgestreckt.
Das Einladen und Aufnehmen der Weisheitswesen
PHAIM
Die Weisheitswesen, die Unterstützung und das unterstützte Mandala werden, zusammen mit den Ermächtigungs-Gottheiten, eingeladen.OM SHRI HERUKA AHRGHAM, PADJAM, PÜPE, DHÜPE, ALOKE, GÄNDHE, NEWIDE, SHAPTA PARTITZA HUNG SOHA
VAJRA ANKUSHA DZA
VAJRA PASHA HUNG
VAJRA POTA BAM
VAJRA GHANTA HO
Die Weisheits-Wesen werden jeweils nicht-dual mit ihrem jeweiligen Verpflichtungs-Wesen.
Das Gewähren der Ermächtigung und das Schmücken der Krone
Oh, all Ihr Tathagatas, gewährt bitte die Ermächtigung.
Angefragt auf diese Weise, vertreiben die acht Göttinnen der Tore Hindernisse, die Helden rezitieren glücksverheißende Verse, die Heldinnen singen Vajra-Lieder, und die Rupavajras und so weiter machen Darbringungen. Die Haupt-Gottheit beschließt geistig, die Ermächtigung zu erteile, und die vier Mütter, zusammen mit Varahi, Juwelen-Vasen, gefüllt mit den fünf Nektaren, haltend, verleihen die Ermächtigung durch die Krone von ihren Köpfen.
So wie alle Tathagatas die Waschung gewährten,
Im Moment von Buddha's Geburt,
Ebenso gewähren wir jetzt die Waschung
Mit dem reinen Wasser der Götter.OM SARWA TATHAGATA ABHIKEKATA SAMAYA SHRIYE HUNG
Mit diesen Worten erteilen sie die Ermächtigung mit einem Strom von Nektar durch die Krone. Alle Gottheiten werden zu der Natur von großer Glückseligkeit. Das überschüssige Wasser, das auf der Krone bleibt, verwandelt alles völlig, so sind die Haupt-Gottheit mit Vajrasattva gekrönt, Varahi mit Akshobya, die vier Mütter mit Ratnasambhava, die Gottheiten von dem Herz-Rad mit Akshobya, die Gottheiten von dem Rede-Rad mit Amitabha, die Gottheiten von dem Körper-Rad mit Vairochana und die Gottheiten von dem Verpflichtungs-Rad mit Amoghasiddhi.
Die Stufen für das Machen der Darbringungen an die Götter
Segnen der Darbringungs-Substanzen
OM KHANDAROHI HUNG HUNG PHAT
OM SOHAVA SHUDDHA SARWA DHARMA SOHAVA SHUDDHO HAM
Alles wird Leerheit.
Aus dem Zustand der Leerheit, kommen aus KAM-Silben breite und weitläufigen Schädelschalen, in deren Inneren aus HUNG-Silben Wasser zum Trinken, Wasser für die Füße, Wasser für den Mund, Wasser für Berieselung, Blumen, Weihrauch, Licht, Duft, Lebensmittel und Musik kommt. Durch die Natur der Leerheit haben diese den Aspekt von individuellen Darbringungs-Substanzen und funktionieren als Objekte des Erfreuens der sechs Sinne, um besondere, unberührte Glückseligkeit zu schenken.
OM AHRGHAM AH HUNG
OM PADJAM AH HUNG
OM ÄNTZAMANAM AH HUNG
OM PROKYANAM AH HUNG
OM VAJRA PÜPE AH HUNG
OM VAJRA DHÜPE AH HUNG
OM VAJRA ALOKE AH HUNG
OM VAJRA GÄNDHE AH HUNG
OM VAJRA NEWIDE AH HUNG
OM VAJRA SHAPTA AH HUNG
Äußere Darbringungen
OM AH HRIH PRAVARA SAKARAM PROKYANAM PARTITZA HUNG SOHA
OM AH HRIH PRAVARA SAKARAM ÄNTZAMANAM PARTITZA HUNG SOHA
OM AH HRIH PRAVARA SAKARAM AHRGHAM PARTITZA HUNG SOHA
OM AH HRIH PRAVARA SAKARAM PADJAM PARTITZA HUNG SOHA
OM VAJRA PÜPE AH HUNG SOHA
OM VAJRA DHÜPE AH HUNG SOHA
OM VAJRA ALOKE AH HUNG SOHA OM
VAJRA GÄNDHE AH HUNG SOHA
OM VAJRA NEWIDE AH HUNG SOHA
OM VAJRA SHAPTA AH HUNG SOHA
Darbringung der sechzehn Wissens-Göttinnen
OM VAJRA WINI HUNG HUNG PHAT
OM VAJRA WAMSHE HUNG HUNG PHAT
OM VAJRA MITAMGI HUNG HUNG PHAT
OM VAJRA MURANDZE HUNG HUNG PHATOM VAJRA HASA HUNG HUNG PHAT
OM VAJRA LASA HUNG HUNG PHAT
OM VAJRA GIRTI HUNG HUNG PHAT
OM VAJRA NIRTA HUNG HUNG PHATOM VAJRA PÜPE HUNG HUNG PHAT
OM VAJRA DHÜPE HUNG HUNG PHAT
OM VAJRA ALOKE HUNG HUNG PHAT
OM VAJRA GÄNDHE HUNG HUNG PHATOM RUPA VAJRA HUNG HUNG PHAT
OM RASA VAJRA HUNG HUNG PHAT
OM PARSHE VAJRA HUNG HUNG PHAT
OM DHARMA DHATU VAJRA HUNG HUNG PHAT
Innere Darbringung
OM SHRI VAJRA HE HE RU RU KAM HUNG HUNG PHAT DAKINI JALA SHAMBARAM SOHA
OM AH HUNGOM VAJRA VAIROCANIYE HUNG HUNG PHAT SOHA
OM AH HUNGOM RIM RIM LIM LIM, KAM KHAM GAM GHAM NGAM, TSAM TSHAM DZAM DZHAM NYAM, TrAM THrAM DrAM DHrAM NAM, TAM THAM DAM DHAM NAM, PAM PHAM BAM BHAM, YAM RAM LAM WAM, SHAM KAM SAM HAM HUNG HUNG PHAT
OM AH HUNG OM
Die Acht Zeilen des Lobes an den Vater
OM Ich verbeuge mich vor dem Erhabenen, dem Herrn der Helden HUNG HUNG PHAT
OM zu Dir mit einem Leuchten, gleich dem Feuer des großen Äon's HUNG HUNG PHAT
OM zu Dir mit einem unerschöpflichen Haarknoten HUNG HUNG PHAT
OM zu Dir mit einem furchterregenden Gesicht und entblößten Zähnen HUNG HUNG PHAT
OM zu Dir, dessen tausend Arme mit Licht scheinen HUNG HUNG PHAT
OM zu Dir, der eine Axt, eine nach oben gehobene Schlinge, einen Speer und einen Khatanga hält HUNG HUNG PHAT
OM zu Dir, der ein Tigerfell trägt HUNG HUNG PHAT
OM Ich verneige mich vor Dir, dessen großer
rauchfarbener Körper Hindernisse zerstreut HUNG HUNG PHAT
Die Acht Zeilen des Lobes an die Mutter
OM Ich verbeuge mich vor Vajravarahi, der göttlichen Mutter HUNG HUNG PHAT
OM zu der überlegenen und mächtigen Wissens-Lady, unbesiegt durch die drei Reiche HUNG HUNG PHAT
OM zu Dir, die alle Ängste vor bösen Geistern mit ihrem großen Vajra zerstört HUNG HUNG PHAT
OM zu Dir mit kontrollierenden Augen, die als der Vajra-Sitz verweilt, unbesiegt durch andere HUNG HUNG PHAT
OM zu Dir, deren zornvolle heftige Form Brahma austrocknet HUNG HUNG PHAT
OM zu dir, die Dämonen erschreckt und austrocknet und diejenigen in anderen Richtungen erobert HUNG HUNG PHAT
OM zu Dir, die alle, die uns schwerfällig,
starr und verwirrt machen, erobert HUNG HUNG PHAT
OM Ich verneige mich vor
Vajravarahi, der Großen Mutter, der Dakini-Gefährtin, die alle
Wünsche erfüllt HUNG HUNG PHAT
