Die tatsächliche Praxis der Erzeugungsstufe

Den Tod in den Pfad des Wahrheits-Körpers bringen

Licht strahlet von dem HUNG in meinem Herz und schmilzt alle Welten und Wesen zu Licht. Dieses löst sich in mich auf und ich schmelze ebenfalls allmählich von unten und oben zu Licht und löse mich in das HUNG in meinem Herz auf. Das HUNG löst sich stufenweise von unten nach oben in das Nada auf. Das Nada wird kleiner und kleiner und löst sich in das klare Licht der Leerheit auf. Ich bin der Wahrheits-Körper von Heruka.

 

Den Zwischenzustand in den Pfad des Freuden-Körpers bringen

Aus dem Zustand der Leerheit erscheint mein Geist in der Form von einem Nada. Ich bin der Freuden-Körper von Heruka.

 

Die Wiedergeburt in den Pfad von dem Ausstrahlungs-Körper bringen

Von den Silben YAM, RAM, BAM, LAM, SUM und PAM entstehen die vier Elemente, der Beg Meru und der Lotos. In der Mitte von dem Lotos, entsteht aus den Vokalen und Konsonanten ein rot-weißer Mond, die Natur des roten und weißen Bodhichitta's von Guru Heruka, Vater und Mutter. Ich, das Nada, trete in das Zentrum des Mondes ein und verwandle mich nach und nach in den Aspekt von einem HUNG.

Fünf-farbige Lichter strahlen von dem HUNG aus und führen alle Lebewesen zu dem Zustand von Chakrasamvara. Gleichzeitig werden alle Helden und Heldinnen aus den Buddha-Ländern der zehn Richtungen eingeladen. Sie alle schmelzen zu Licht und lösen sich in das HUNG auf, das zu der Natur der spontanen Freude wird. Der Mond, die Vokale, die Konsonanten und das HUNG verwandeln sich vollständig und die unterstützten Gottheiten und das unterstützende Mandala entstehen vollständig und gleichzeitig. Ich bin der Ausstrahlungs-Körper von Heruka.

 

Prüfende Meditation über das Mandala und den grundlegenden Heruka

Darüber hinaus gibt es den himmlischen Palast, der ein Quadrat mit vier Türen ist. Die Juwelen-Wände haben fünf Schichten von außen nach innen: weiß, gelb, rot, grün und blau. Rund um den oberen Teil der Wände ist eine rote Juwelen-Form, besetzt mit quadratischen, dreieckigen und anders geformten Juwelen. Darauf sind vier Schichten von goldenen Bändern. Über diesen, und darüber hinaus ragend, sind Sparren, deren Enden die Formen von Seeungeheuern bilden, aus deren Mündern Perlenketten in voller und halber Länge heraushängen. Darüber hängt Sharpu, spezielle Juwelen-Dekorationen, an der Traufe aufgehängt. Oberhalb davon ist eine Brüstung in der Form einer halben Lotosblüte. Sie ist mit acht Sieges-Bannern und acht anderen Bannern, die alle in goldenen Vasen gesetzt sind, und Sonnenschirme auf den vier äußeren Ecken geschmückt.

Um den äußeren Fuß der Mauer verläuft eine rote Leiste für die Objekte der Begierde. Darauf stehen Göttinnen in verschiedenen Farben und Haltungen, die Darbringungen machen. An den äußeren Ecken der Türen und Flure, sowie an den vier äußeren und vier inneren Ecken des Palastes, sind Halbmonde, die auf roten Juwelen stehen, an der Oberseite mit Vajras geschmückt.

Auf der Vorderseite von jedem Eingang, auf quadratischen Sockeln, sind vier in Vasen gesetzte Säulen, die einen Torbogen mit elf Tieren stützen. Über jedem Torbogen ist ein Dharma-Rad rechts von einem männlichen und links einem weiblichen Hirsch flankiert. Rechts und links vor jedem Torbogen sind Wunsch-gewährende Bäume, welche die sieben wertvollsten Besitztümer eines Königs tragen, in goldene Vasen gesetzt. In dem umgebenden Raum sind Siddhas, und aus Wolken erscheinen Götter und Göttinnen, die Girlanden aus Blumen halten und Darbringungen machen, was alles erlesen schön macht.

Das Ganze ist umgeben von dem Schutzkreis des Zaunes mit Vajras von verschiedenen Größen und so weiter. Rund um den Schutzkreis sind fünf-farbige Vajra-Feuer, brennend wie Feuer des Äons. Sie wirbeln gegen den Uhrzeigersinn, decken alle Richtungen ab - oben, unten und rundherum. Innerhalb von dem Schutzkreis sind die acht großen Leichenstätten. In jedem Leichenfeld gibt es einen Baum, an dessen Fuß ein Richtungs-Wächter sitzt. Auf der Spitze des Baumes gibt es einen regionalen Wächter, der mit der oberen Hälfte seines Körpers aus den Zweigen herausragt. Es gibt hier einen See, in dem ein Naga lebt, und über jedem See gibt es eine Wolke. Es gibt jeweils einen Berg, auf dem sich ein weißer Stupa befindet, und es gibt jeweils ein Weisheits-Feuer.

Innerhalb der Leichenstätten leben wilde Vogelarten und Tiere wie Raben, Eulen, Geier, Wölfe, Schakale und Schlangen, die umher wandern; und Geist wie die Geber des Schadens, Zombies und Kannibalen, Laute äußernd wie 'Kili Kili'. Es gibt hier auch Yogis und Yoginis, wie diejenigen, die Errungenschaften erreicht haben, und Wissenshalter, die ihre Zusagen rein halten. Diese praktizieren alle einsgerichtet Heruka's Pfad. Sie sind nackt, mit frei hängenden Haaren und mit fünf Mudras geschmückt. Sie halten die Hand-Trommeln, Schädel-Schalen und Khatangas und ihre Kronen sind mit Totenköpfen verziert. All die Wesen in den Leichenfeldern vermitteln dem Ort einen Sinn für Wunder.

Im Inneren des himmlischen Palastes tragen acht Säulen Vajra-Balken, welche die Decke schmücken. Das Dach ist von einem Wappen überragt, worüber sich ein kostbares Juwel und ein Vajra befinden. Die Decke und der Boden sind im Osten weiß, im Norden grün, im Westen rot, im Süden gelb und in der Mitte blau. In der Mitte ist ein Lotus in verschiedenen Farben und ein Sonnen-Mandala.

Auf dem Sonnen-Mandala, in der Mitte von dem Lotos, erscheine ich als der Erhabene Heruka, mit einem dunkelblauen Körper und vier Gesichtern. Mein vorderes Gesicht ist dunkelblau, das linke Gesicht grün, das hintere Gesicht rot und das rechte Gesicht gelb. Jedes Gesicht hat drei Augen und einen Rosenkranz von fünf-zackigen Vajras auf der Stirn. Mein ausgestrecktes rechtes Bein steht mit der Lauffläche auf dem Kopf des schwarzen Bhairawa, der vier Hände hat. Seine ersten zwei Hände werden zusammengepresst, die zweite rechte Hand hält einen Damaru und die zweite linke Hand ein Schwert. Mein gebogenes linkes Bein steht mit der Lauffläche auf der Brust der roten Kalarati, der vier Hände hat. Ihre ersten beiden Hände werden zusammengepresst und die anderen beiden halten eine Schädelschale und einen Khatanga. Beide Wesen unter meinen Füßen haben ein Gesicht und drei Augen und sind mit fünf Mudras geschmückt.

Ich habe zwölf Arme. Die ersten beiden umarmen Vajravarahi, wobei meine rechte Hand einen fünf-zackigen Vajra und meine linke Hand eine Glocke hält. Die nächsten beiden Hände halten eine blutige, weiße Elefant-Haut über meinen Rücken gestreckt, meine rechte Hand hält das linken Vorderbein und meine linke Hand das linke Hinterbein. Beide Hände sind in der Form der drohenden Mudra, mit den Spitzen der Finger ausgestreckt auf der Ebene der Augenbrauen. Meine dritte rechte Hand hält eine Damaru, die vierte eine Axt, die fünfte ein gekrümmtes Messer und die sechste eine aufrechten Dreizack. Meine dritte linke Hand hält einen Khatanga, markiert mit einem Vajra, die Vierte eine Schädelschale voller Blut, die Fünfte ein Vajra-Lasso und der sechste einen Kopf von Brahma mit vier Gesichtern.

Mein Haar ist in einem Knoten, markiert mit einem gekreuzten Vajra, gebunden. Jeder Kopf ist mit einer Krone aus fünf Schädeln, oben und unten mit einem Rosenkranz aus aufgereihten schwarzen Vajras, geschmückt. Auf der linken Seite von meiner Krone ist ein leicht geneigter Halbmond. Mein Gesichtsausdruck ändert sich und meine vier Sätze von vier Reißzähne sind entblößt und erschreckend. Ich zeige neun Stimmungen: drei physikalische Stimmungen von Majestätisch, Heldentum und Bedrohung; drei verbale Stimmungen von Lachen, Zorn und Wildheit und drei geistige Stimmungen von Mitgefühl, Aufmerksamkeit und Gelassenheit. Ich trage als Untergewand ein Tigerfell, und eine lange Kette von fünfzig Menschenköpfen ist zusammen mit menschlichen Eingeweiden aufgereiht. Mit sechs Mudras geschmückt ist mein ganzer Körper mit Asche von menschlichen Knochen eingeschmiert.

Ich werde von der gesegneten Mutter, Vajravarahi, umarmt, die einen roten Körper, ein Gesicht, zwei Hände und drei Augen hat. Sie ist nackt mit frei hängenden Haaren und trägt ein Untergewand, das aus Fragmenten von Schädeln gemacht ist. Ihre linke Hand umarmt den Hals des Vaters und hält eine Schädelschale, die randvoll mit dem Blut der vier Maras ist. Ihre rechte Hand schwingt in der drohenden Mudra ein gekrümmtes Messer gegen die bösartigen Kräfte der zehn Richtungen. Ihr Körper leuchtet mit einer Brillanz wie die von dem Feuer des Äons. Ihre beiden Beine umklammern die Oberschenkel des Vaters. Sie ist die Natur von glückseligem großem Mitgefühl. Geschmückt mit fünf Mudras, trägt sie eine Krone aus fünf menschlichen Schädeln und eine Halskette aus fünfzig menschlichen Schädeln. Vater und Mutter stehen in der Mitte eines heftig lodernden Feuers der erhabenen Weisheit.

 

Gleichzeitige Erzeugung der gesamten Unterstützung und dem unterstützten Heruka-Körper-Mandala

Die groben Teile meines Körpers, der gereinigte Körper des grundlegenden Heruka und die subtilen Teile meines gereinigten Körpers, meine Kanäle und Tropfen, erscheinen in Form von Keimsilben. Diese wandeln sich vollkommen und alle auf einmal in die gesamte Unterstützung und das unterstützte Körper-Mandala um. So bin ich, Heruka, Vater und Mutter, die Natur meines weißen und roten unzerstörbaren Tropfens. Ich bin von den Helden und Heldinnen der fünf Räder, die Natur meiner Kanäle und Tropfen, umgeben. Ich wohne in der Mitte des himmlischen Palastes, der Natur von den groben Teilen meines Körpers.

 

Prüfende Meditation über die groben Teile unseres Körpers, erzeugt als das Mandala von Heruka

Erinnern Sie im Detail wie folgt:

Meine beiden Beine, welche die Form eines Bogens bilden, sind das bogenförmige Wind-Mandala. Das Dreieck an meinem geheimen Ort ist das dreieckige Feuer-Mandala. Mein runder Bauch ist das kreisförmige Wasser-Mandala. Meine quadratische Brust ist das quadratische Erd-Mandala. Meine Wirbelsäule ist der Berg Meru. Die zweiunddreißig Kanäle an meiner Krone sind der Lotos. Der Stamm meines Körpers, die oberen und unteren Teile, welche die gleiche Größe haben, ist der Platz des himmlischen Palastes mit vier gleichen Seiten, das Mandala von Heruka, auserlesen schön mit Verzierungen wie die Juwelen-Formen und Perlenketten. Die acht Teile meiner Glieder sind die acht Säulen. Jenseits davon ist der Schutzkreis, der von den acht Leichenfeldern umgeben ist.

 

Prüfende Meditation über die subtilen Teile unseres Körpers, die Kanäle und Tropfen, erzeugt als die Gottheiten

Erinnern Sie im Detail wie folgt:

Das weiße Bodhichitta in der Mitte von dem Dharma-Rad innerhalb des Zentral-Kanals an meinem Herz ist wie ein Tau-Tropfen. Dieser Tropfen, in der Größe eines Senfkorns im Aspekt der Silbe HUNG, verwandelt in den Erhabenen Glorreichen Heruka mit vier Gesichtern und zwölf Armen. Bei meinem Nabel der verwandelt sich das rote Tummo-Feuer, in der Form von dem roten Tropfen im Aspekt des Buchstabens BAM, in die Gottesmutter Vajravarahi. Als die Natur der roten und weißen Tropfen treffen diese sich im Zentrum des himmlischen Palastes und treten in die Umarmung ein.

An meinem Herzen werden die vier Kanal-Blütenblätter in den vier Himmelsrichtungen, welche die Pfade für die Winde der vier Elemente sind, beginnend im Osten (vor mir), im Uhrzeigersinn in die Silben LAM, MAM, PAM und TAM umgewandelt in, beginnend gegen den Uhrzeigersinn im Osten (vor mir), in die dunkelblaue Dakini, im Norden (links von mir) in die grüne Lama, im Westen (hinter mir) in die rote Khandarohi und im Süden (rechts von mir) in die gelbe Rupini. Sie haben jeweils ein Gesicht mit drei Augen und entblößte Zähnen und sind nackt mit frei hängenden Haaren. Sie haben jeweils zwei Hände, die rechte hält ein gebogenes Messer und die linke eine Schädelschale, mit einem Khatanga in der Beuge ihres linken Ellenbogens. Sie stehen mit ihrem rechten Bein ausgestreckt und sind mit fünf Mudras geschmückt. Sie tragen eine Krone aus fünf menschlichen Schädeln und eine lange Kette aus fünfzig menschlichen Schädeln. Dies sind die Gottheiten von dem Rad der großen Glückseligkeit. Die vier Kanal-Blütenblätter der Darbringungen in den Zwischenrichtungen werden in vier Schädelschalen, randvoll mit fünf Nektaren, umgewandelt.

Um dies herum sind in drei konzentrischen Kreisen meine vierundzwanzig Orte, wie der Haaransatz und die Krone, im Aspekt der vierundzwanzig Silben, PU DZA und so weiter, angeordnet, die in die vierundzwanzig Orte Heruka's in die Form der vierundzwanzig Blütenblatt-förmigen Speichen von den Rädern umgewandelt werden. Die Kanäle der vierundzwanzig Orte, jeweils in dem Aspekt eines Buchstabens BAM, werden in die vierundzwanzig Helden umgewandelt. Die Tropfen im Inneren dieser Kanäle, jeder im Aspekt der Silbe HUNG, werden in die vierundzwanzig Helden umgewandelt.

So wird in dem Herz-Rad auf der östlichen Speiche Puliramalaya, die Natur von meinem Haaransatz, zu Khandakapala und Partzandi.
Auf der nördlichen Speiche wird Dzalandhara, die Natur meiner Krone, zu Mahakankala und Tzandriakiya.
Auf der westlichen Speiche wird Odiyana, die Natur von meinem rechten Ohr, zu Kankala und Parbhawatiya.
Auf der südlichen Speiche wird Arbuta, die Natur von dem Genick, zu Vikatadamshtri und Mahanasa.
Auf der süd-östlichen Speiche wird Godawari, die Natur von meinem linken Ohr, zu Suraberi und Biramatiya.
Auf der süd-westlichen Speiche wird Rameshori, die Natur von dem Punkt zwischen den Augenbrauen, zu Amitabha und Karwariya.
Auf der nord-westlichen Speiche wird Dewikoti, die Natur von meinen beiden Augen, zu Vajraprabha und Lamkeshoriya.
Auf der nord-östlichen Speiche wird Malawa, die Natur von meinen beiden Schultern, zu Vajradeha und Drumatzaya.

Alle Gottheiten der Herzscheibe haben blaue Körper und sind als die Helden und Heldinnen der Familie von dem Vajra-Geist bekannt.

In dem Rede-Rad wird auf der östlichen Speiche Kamarupa, die Natur von meinen beiden Achselhöhlen, zu Ankuraka und Airawatiya.
Auf der nördlichen Speiche wird Ote, die Natur von meinen beiden Brüsten, zu Vajrajatila und Mahabhairawi.
Auf der westlichen Speiche wird Trishakune, die Natur von meinem Nabel, zu Mahavira und Bayubega.
Auf der südlichen Speiche wird Kosala, die Natur von der Spitze meiner Nase, zu Vajrahumkara und Surabhakiya.
Auf der süd-östlichen Speiche wird Kalinga, die Natur von meinem Mund, zu Subhadra und Shamadewi.
Auf der süd-westlichen Speiche wird Lampaka, die Natur von meiner Kehle, zu Vajrabhadra und Suwatre.
Auf der nord-westlichen Speiche wird Kancha, die Natur meines Herzens, zu Mahabhairawa und Hayakarna.
Auf der nord-östlichen Speiche wird Himalaya, die Natur von meinen beiden Hoden, zu Virupaksha und Khaganana.

Alle Gottheiten von dem Rede-Rad haben rote Körper und sind als die Helden und Heldinnen der Familie von der Vajra-Rede bekannt.

Im Körper-Rad wird auf der östlichen Speiche Pretapuri, die Natur von der Spitze von meinem Geschlechtsorgan, zu Mahabala und Tzatrabega.
Auf der nördlichen Speiche wird Grihadewata, die Natur von meinen Anus, zu Ratnavajra und Khandarohi.
Auf der westlichen Speiche wird Shauraktra, die Natur von meinen beiden Oberschenkeln, zu Hayagriva und Shaundini.
Auf der südlichen Speiche wird Suwanadvipa, die Natur von meinen zwei Waden, zu Akashagarbha und Tzatrawarmini.
Auf der süd-östlichen Speiche wird Nagara, die Natur meiner acht Finger und acht Zehen, zu Shri Heruka und Subira.
Auf der süd-westlichen Speiche wird Sindhura, die Natur von den Oberseiten meiner Füße, zu Pamanarteshvara und Mahabala.
Auf der nord-westlichen Speiche wird Maru, die Natur meiner zwei Daumen und den zwei große Zehen, zu Vairochana und Tzatrawartini.
Auf der nord-östlichen Speiche wird Kuluta, die Natur von meinen beiden Knien, zu Vajrasattva und Mahabire.

Alle Gottheiten des Körper-Rades haben weiße Körper und sind als Helden und Heldinnen der Familie von dem Vajrakörper bekannt.

Alle diese Helden und Heldinnen haben ein Gesicht, zwei Hände und drei Augen, und ihre Köpfe sind mit einer Krone aus fünf menschlichen Schädeln geschmückt. Die Helden halten einen Vajra und eine Glocke und umarmen ihre Gefährtin. Ihr Haar ist in einem Knoten gebunden, mit einem Vajra und einem Halbmond verziert. Sie haben einen Rosenkranz aus Vajras auf der Stirn und sind mit sechs Mudras geschmückt. Eine lange Kette von fünfzig menschlichen Köpfen und ein unteres Kleidungsstück aus einem Tigerfell tragend, stehen sie mit ihrem rechten Bein ausgestreckt. Die Heldinnen halten ein gekrümmtes Messer und eine Schädelschale und sind mit den Helden in Umarmung verflochten. Ein Untergewand, gemacht aus Fragmenten von Schädeln, und eine Halskette von fünfzig menschlichen Schädeln tragend, sind sie mit fünf Mudras geschmückt.

Rund um die Gottheiten von dem Körpers Rad, verwandeln sich die Kanäle meiner acht Tore von den Sinnen, wie der Kanal von der Wurzel der Zunge, die jeweils in dem Aspekt der Silbe HUNG sind, in die acht Heldinnen. Im Osten ist die dunkelblaue Kakase; im Norden die grüne Ulukase; im Westen die rote Shonase; im Süden die gelbe Shukarase; im Süd-Osten Yamadhati, der auf der rechten Seite blau und auf der linken Seite gelb ist; im Süd-Westen Yamaduti, die auf der rechten Seite gelb und auf der linken Seite rot ist; im Nord-Westen Yamadangtrini, die auf der rechten Seite rot und auf der linken Seite grün ist und im Nordosten Yamamatani, die auf der rechten Seite grün und auf der linken Seite blau ist. Diese Heldinnen haben ein Gesicht und zwei Hände, die ein gekrümmtes Messer und eine Schädelschale halten und mit der Beuge ihres linken Ellenbogens einen Khatanga greifen. Sie sind mit fünf Mudras geschmückt und stehen, mit ihrem rechten Bein ausgestreckt, auf einem Leichen-Sitz. Sie tragen eine Krone aus fünf menschlichen Schädeln und eine lange Kette von fünfzig menschlichen Schädeln.

So bin ich, Heruka, Vater und Mutter, die Natur meiner weißen und roten unzerstörbaren Tropfen, von den Helden und Heldinnen der fünf Räder, welche die Natur meiner Kanäle und Tropfen sind, umgeben.

 

Das Schmücken unseres Körpers, der Körper von Heruka, Vater und Mutter, von dem Körper-Mandala, mit den Rüstungs-Gottheiten

An meinem Herzen erscheint auf einem Mond-Mandala ein weißes OM HA, die Natur von Vajrasattva; auf meinen Kopf auf einer Sonne ein gelbes NAMA HI, die Natur von Vairochana; auf meiner Krone auf einer Sonne ein rotes SOHA HU, die Natur von Pamanarteshvara; bei meinen beiden Schultern auf einer Sonne ein schwarzes BOKE HE, die Natur des Glorreichen Heruka; an meinen beiden Augen auf einer Sonne ein oranges HUNG HUNG HO, die Natur von Vajrasurya und an meiner Stirn auf einer Sonne ein grünes PHAT HAM, die Natur von Paramashawa.

An dem Nabel der Mutter erscheint auf einem Sonnen-Mandala rotes OM BAM, die Natur von Vajravarahi; ab ihrem Herz auf einer Sonne ein blaues HAM YOM, die Natur von Yamani; an ihrem Hals auf einem Mond ein weißes HRIM MOM, die Natur von Mohani; auf ihrem Kopf auf einer Sonne ein gelbes HRIM HRIM, die Natur von Sachalani; an ihrer Krone auf eine Sonne ein grünes HUNG HUNG, die Natur von Samtrasani und an ihrer Stirn auf einer Sonne ein rauchfarbenes PHAT PHAT, die Natur von Chandika.

 

Das Einladen der Weisheits-Wesen, sie in die Verpflichtungs-Wesen auflösen, und das Empfangen der Ermächtigung

PHAIM
Meine drei Orte werden von den drei Silben gekennzeichnet. Lichtstrahlen strahlen von der Silbe HUNG aus und laden alle Buddhas der zehn Richtungen in dem gleichen Aspekt, wie die visualisierten Buddhas, zusammen mit den Ermächtigungs-Gottheiten, ein. Alle Weisheitswesen versammeln sich in einer vollständigen Unterstützung und dem unterstützten Mandala.

DZA HUNG BAM HO DZA HUNG BAM HO
Die Weisheits-Wesen werden untrennbar mit den Verpflichtungs-Wesen.

Die Ermächtigungs-Gottheiten erteilen die Ermächtigung, mein Körper wird mit Nektar gefüllt und ich erlebe Glückseligkeit. Der überfließende Nektar auf den Kronen verwandelt sich komplett, und die Haupt-Gottheit wird von Vajrasattva geschmückt, Vajravarahi von Akshobya, die vier Mütter durch Ratnasambhava, die Gottheiten von dem Herz-Rad von Akshobya, die Gottheiten von dem Rede-Rad von Amitabha, die Gottheiten von dem Körper-Rad mit Vairochana und die Gottheiten von dem Verpflichtungs-Rad durch Amoghasiddhi.

 

Darbringungen und Lobpreisungen zu den selbst-erzeugten Gottheiten von dem Körper-Mandala machen

Die innere Darbringung segnen

OM KHANDAROHI HUNG HUNG PHAT
OM SOHAVA SHUDDHA SARWA DHARMA SOHAVA SHUDDHO HAM
Alles wird Leerheit.

Aus dem Zustand der Leerheit kommt Wind von einem YAM, Feuer von einem RAM und ein Feuerrost aus drei menschlichen Köpfen aus einem AH. Darüber erscheint aus einem AH eine breite und ausgedehnte Schädelschale. Aus OM, KHAM, AM, TRAM und HUNG kommen fünf Nektare, aus LAM, MAM, PAM, TAM und BAM kommen die fünf Fleischsorten, die jeweils mit diesen Buchstaben markiert sind. Der Wind weht, das Feuer lodert, und die Substanzen in der Schädelschale schmelzen. Über diesen entsteht aus einem HUNG ein weißer, umgedrehter Khatanga, der in die Schädelschale fällt und schmilzt, wodurch die Substanzen die Farbe von Quecksilber annehmen. Über diesen stehen übereinander drei Reihen von Vokalen und Konsonanten, die sich in OM AH HUNG verwandeln. Aus diesen ziehen Lichtstrahlen den Nektar der erhabenen Weisheit aus den Herzen von allen Tathagatas, Helden und Yoginis der zehn Richtungen. Wenn diese hinzugefügt ist, wird der Inhalt vermehrt und wird unendlich.

OM AH HUNG (3x)

 

Die äußeren Darbrinungen segnen

OM KHANDAROHI HUNG HUNG PHAT
OM SOHAVA SHUDDHA SARWA DHARMA SOHAVA SHUDDHO HAM
Alles wird Leerheit.

Aus dem Zustand der Leerheit kommen aus KAM-Silben breite und ausgedehnte Schädelschalen, aus deren Inneren von HUNG-Silben Wasser zum Trinken, Wasser zum Baden, Wasser für den Mund, Blumen, Weihrauch, Licht, Duft, Essen und Musik kommen. Durch die Natur aus Leerheit haben diese den Aspekt von individuellen Darbringungs-Substanzen und funktionieren als Objekte des Erfreuens der sechs Sinne, um besondere, unberührte Glückseligkeit zu schenken.

OM AHRGHAM AH HUNG
OM PADJAM AH HUNG
OM ÄNTZAMANAM AH HUNG
OM VAJRA PÜPE AH HUNG
OM VAJRA DHÜPE AH HUNG
OM VAJRA ALOKE AH HUNG
OM VAJRA GÄNDHE AH HUNG
OM VAJRA NEWIDE AH HUNG
OM VAJRA SHAPTA AH HUNG

 

Die Darbringungen durchführen

Unzählige atemberaubend schöne Göttinnen gehen von meinem Herzen aus und machen Darbringungen und Lobpreisungen für mich, als Heruka, Vater und Mutter.

 

Die äußeren Darbringungen

OM AHRGHAM PARTITZA SOHA
OM PADJAM PARTITZA SOHA
OM ÄNTZAMANAM PARTITZA SOHA
OM VAJRA PÜPE AH HUNG SOHA
OM VAJRA DHÜPE AH HUNG SOHA
OM VAJRA ALOKE AH HUNG SOHA
OM VAJRA GÄNDHE AH HUNG SOHA
OM VAJRA NEWIDE AH HUNG SOHA
OM VAJRA SHAPTA AH HUNG SOHA

OM AH VAJRA ADARSHE HUNG
OM AH VAJRA WINI HUNG
OM AH VAJRA GÄNDHE HUNG
OM AH VAJRA RASE HUNG
OM AH VAJRA PARSHE HUNG
OM AH VAJRA DHARME HUNG

 

Innere Darbringung

OM HUNG BAM RIM RIM LIM LIM, KAM KHAM GAM GHAM NGAM, TSAM TSHAM DZAM DZHAM NYAM, TrAM THrAM DrAM DHrAM NAM, TAM THAM DAM DHAM NAM, PAM PHAM BAM BHAM, YAM RAM LAM WAM, SHAM KAM SAM HAM HUNG HUNG PHAT
OM AH HUNG

 

Geheime und Soheits-Darbringungen

Ich, die Hauptgottheit, Vater und Mutter, trete in die Vereinigung der Umarmung ein. Das Bodhichitta schmilzt und wie es von meiner Krone zu meinem Hals absteigt, erlebe ich Freude; wie es von meiner Kehle zu meinem Herz absteigt, erlebe ich höchste Freude; wie es von meinem Herzen zu meinem Bauchnabel absteigt, erlebe ich außerordentliche Freude und wie es von meinem Bauchnabel bis zu der Spitze von meiner Juwel absteigt, erzeuge ich spontane große Glückseligkeit, untrennbar von Leerheit. Die Hauptgottheit und das ganze Gefolge erleben eine besondere, erhabene Weisheit von Glückseligkeit und Leerheit.

 

Die Acht Zeilen des Lobes an den Vater

OM NAMO BHAGAWATE WIRE SHAYA HUNG HUNG PHAT
OM MAHA KALWA AHGNI SAMNI BHAYA HUNG HUNG PHAT
OM DZATA MUGUTRA KORTAYA HUNG HUNG PHAT
OM DHAMKHATRA KARA LOTRA BHIKHANA MUKAYA HUNG HUNG PHAT
OM SAHARA BHUNDZA BHASURAYA HUNG HUNG PHAT
OM PARASHUWA SHODHADA SHULA KHATAMGA DHARINE HUNG HUNG PHAT
OM BHAGADZINAM WARA DHARAYA HUNG HUNG PHAT
OM MAHA DHUMBA ANDHAKARA WAWUKAYA HUNG HUNG PHAT

 

Die Acht Zeilen des Lobes an die Mutter

OM NAMO BHAGAWATI VAJRA VARAHI BAM HUNG HUNG PHAT
OM NAMO ARYA APARADZITE TRE LOKYA MATI BIYE SHORI HUNG HUNG PHAT
OM NAMA SARWA BUTA BHAYA WAHl MAHA VAJRE HUNG HUNG PHAT
OM NAMO VAJRA SANI ADZITE APARADZITE WASHAM KARANITRA HUNG HUNG PHAT
OM NAMO BHRAMANI SHOKANI ROKANI KROTE KARALENI HUNG HUNG PHAT
OM NAMA DRASANI MARANI PRABHE DANI PARADZAYE HUNG HUNG PHAT
OM NAMO BIDZAYE DZAMBHANI TAMBHANI MOHANI HUNG HUNG PHAT
OM NAMO VAJRA VARAHI MAHA YOGINI KAME SHORI KHAGE HUNG HUNG PHAT

Die Darbringungen und Lobpreisungen machenden Göttinnen lösen sich in das HUNG bei meinem Herzen auf.

An diesem Punkt,

(1) mit einem Geist der großen Glückseligkeit,

(2) meditiere über das klare Erscheinungsbild von dem Mandala und den Gottheiten und

(3) meditiere über den göttliche Stolz, während

(4) du den Mangel an innewohnender Existenz von allen Phänomenen erkennst.

Auf diese Weise trainiere dich aufrichtig in einer einzigen Konzentration auf die grobe oder subtile Erzeugungsstufe, welche diese vier Eigenschaften besitzt. Dann, wenn du dich von der Meditation ausruhen willst, kannst du die Mantra-Rezitation praktizieren.